| klassisches Altertum |
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GALEN (200 - 130 v. Chr.) verwendet die Stromstösse von Zitterrochen (50-80 V; 200 Hz) zur Schmerztherapie, z. B. bei Gichtarthritiden. |
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| 18. Jahrhundert |
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LUIGI GALVANI (1737 - 1798) stellt bei Versuchen mit Froschschenkeln die Hypothese von "tierischer Elektrizität" auf.ALESSANDRO VOLTA (1745 - 1827) entwickelt die erste künstliche Gleichstromquelle, die nach Ihm benannte Volta-Säule.MICHAEL FARADAY (1781 - 1867) entdeckt die magnetisch-elektrische Induktion und damit die Möglichkeit der Erzeugung beliebiger Spannung durch Transformation. |
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| 19. Jahrhundert |
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PFLÜGER (1829 - 1910) stellt fest, dass die Erregbarkeit eines Nerven unter der Kathode erhöht, bzw. unter der Anode vermindert ist. Er leitet daraus Sein "Zuckungsgesetz" ab.WALTER NERNST (1864 - 1941) stellt die, durch elektrolytische Stromeinwirkung entstandenen, Veränderungen an den semipermeablen Zellmembranen als eigentliche Reizwirkung des elektrischen Stromes dar.NICOLA TESLA (1856 - 1943) entwickelt den Hochfrequenzgenerator.v. ZEYNEK verwendet Hochfrequenzströme zur "Durchwärmung" des Körpers. |
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| 20. Jahrhundert |
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SCHLIEPHAKE verwendet die Kurzwellen-Diathermie (27 MHz, bzw. 11 m). Um 1940 werden die ersten Reizstromgeräte auf elektronischer Basis entwickelt.Seit 1948 werden Mikrowellen (2450 MHz, bzw. 12,24 cm) zur Diathermie eingesetzt.1959 werden die Dezimeterwellen (434 MHz, bzw. 69 cm) zur Diathermie eingeführt.P. BERNHARD entwickelt um 1950 Seine "diadynamischen Ströme" und setzt sie zur Anästhesie ein.1957 führt TRÄBERT seinen analgesierenden Reizstrom in die Therapie ein.Um 1960 entwickelt NEMEC den Interferenzstrom.1972 wird die "transkutane elektrische Nervenstimulation" (TENS) in die Therapie eingeführt. |
Aufgrund technischer und physiologischer Gesichtspunkte teilt man die Elektrotherapie in drei Hauptgruppen ein