4. |
Wirkungen des Gleichstroms auf den Organismus |
|||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
Polarisierende Wirkungen entstehen im gesamten Stromflussbereich. Die Zellen im galvanischen Feld werden auf der Seite, die der Kathode zugewandt ist, depolarisiert; bzw. auf der Seite, die der Anode zugewandt ist, hyperpolarisiert. |
![]() |
|
| Direkt unter den jeweiligen Elektroden überwiegt der Einfluss der Kathode, bzw. der Anode, so dass dort die spezifischen, den jeweiligen Elektroden eigenen Wirkungen erzielt werden können. | |
![]() |
|
| Im gesamten Stromflussbereich findet eine, sehr langsame, Ionenver- schiebung statt. Nutzbar ist diese Erscheinung bei der Iontophorese(Ionenhineintragung), um Medikamente mit Hilfe des galvanischen Stromes in den Körper einzuschleusen. | |
![]() |
|
| Gefahren ergeben sich aus den elektrolytischen Reaktionen, die direkt an den Elektroden stattfinden. | |
![]() |
Durchblutungsförderung(Hyperämie)
![]() |
Ausgelöst durch direkte Reizung vasomotorischer Nervenfasern, bzw. durch Freisetzung vasoaktiver Substanzen im Gewebe(z. B. Histamin), kommt es zu einer gesteigerten Durchblutung im Stromflussgebiet. |
![]() |
|
| Nicht nur die Haut(bis 500%), sondern auch die Muskulatur(bis 300%) werden stärker durchblutet. | |
![]() |
|
| Das sogenannte „galvanische Erythem" ist streng unter den Elektroden lokalisiert. | |
![]() |
|
| Die hyperämisierende Wirkung tritt auch auf der kontralateralen Seite auf. | |
![]() |
Schmerzdämpfung(Analgesierung)
![]() |
Hervorgerufen durch den Einfluss des Gleichstromes auf die Körperzellen. |
![]() |
|
| Unter der Anode wird durch Hyperpolarisation der Zellmembranen die Erregbarkeit vermindert(Anelektrotonus). | |
![]() |
|
| Unter der Kathode wird das Ruhemembranpotential in Richtung zur Depolarisation verschoben und damit die Erregbarkeit erhöht(Katelektrotonus). | |
![]() |
Tonusregulation
![]() |
Fliesst der galvanische Strom in absteigender Richtung(Anode proximal, Kathode distal),so kommt es zur Tonussenkung im Stromflussgebiet. Die anodische Dämpfung motorischer Nerven scheint hierbei eine Rolle zu spielen. Auch zentral regulierte Eigenschaften, wie die allgemeine Vigilanz, werden eher im Sinne einer Hemmung beeinflusst. |
![]() |
|
| Entgegengesetzte Wirkungen hat eine Polung in aufsteigender Richtung(Kathode proximal, Anode distal). Einsatzgebiete wären z. B. die Vorbehandlung von Paresen und Lähmungen oder die Wettkampfvorbereitung im Sportbereich. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |