 | Das grösste Hindernis für den Stromfluss ist elektrische Widerstand der Haut. Dieser hat ausser einer ohm'schen Komponente auch eine kapazitive Komponente. |
| Die Kombination Elektrode-Hornschicht-subkutanes Gewebe stellt einen Kondensator dar, dem ein ohm'scher Widerstand(Widerstand der Hornschicht und des Gewebes) parallel geschaltet ist. |
| Kondensator : | Kondensatoren sind in der Lage, eine bestimmte Menge an Ladungsträgern zu speichern. | | Kondensatoren sind für Gleichstrom nicht durchlässig. | | Kondensatoren sind für Wechselstrom aufgrund ihrer Fähigkeit zur Umladung durchlässig, und zwar umso besser mit steigender Frequenz. |
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| Infolge des unterbrochenen Stromflusses bei Impulsströmen kann sich die kapazitive Komponente des Hautwiderstandes während der Impulspausen entladen und ermöglicht so einen Stromfluss, ohne wirklich die Haut zu durchdringen. |
| Kurze Impulse können besser über die Kapazität der Haut fliessen und reizen daher weniger die kutanen Schmerzfasern(Impulszeit kleiner 1 ms). |
| Lange Impulse fliessen vorwiegend über den ohm'schen Hautwiderstand und bewirken daher einen stärkeren Hautreiz(Impulszeit grösser 1 ms). |
 | Analgesierende Wirkungen : |
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 | Nach der „Gate-Control-Theorie" lassen sich über die Reizung von schnell leitendenden A-β-Fasern(Berührung, Vibration) Interneurone im Rückenmark im Sinne einer Aktivierung reizen. Diese Interneurone hemmen ihrerseits die Weiterleitung der Signale der, langsamer leitendenden, A-δ-Fasern und C-Fasern(Schmerz) an sogenannten Transmissionszellen im Rückenmark. | | Nach einer modifizierten „Gate-Control-Theorie" lässt sich über die direkte Reizung der A-δ-Fasern und C-Fasern(Schmerz) ein zentraler Hemmmechanismus aktivieren, der über absteigende Bahnen die Transmissionszellen im Rückenmark hemmt. |
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| Hyperämisierende Wirkung : |
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 | Durch motorische Reizung der Skelettmuskulatur erzeugte funktionelle Hyperämie. | | Durch Beeinflussung vasomotorischer Fasern bei Frequenzen um 100 Hz. | | Bei galvanischen Impulsströmen durch den Einfluss des Gleichstromes. | | Durch die, mit der Herabsetzung des Muskeltonus einhergehende, Verbesserung der Mikrozirkulation. |
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| Motorische Wirkung auf Skelettmuskulatur : |
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 | Tetanisierende Frequenzen zur Stimulation der Muskulatur im Sinne der Krafterhaltung (30 - 80 Hz). | | Einzelimpulse (bis ca. 5 Hz), Schüttelfrequenzen (5 - 20 Hz), eventuell auch Frequenzen über 100 Hz zur Lockerung und Detonisierung der Skelettmuskulatur. |
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